Tracking

Offline-Conversions

Abschlüsse außerhalb der Website an Werbeplattformen zurückmelden

Kurz erklärt

Offline-Conversions sind Abschlüsse, die nicht auf der Website passieren – etwa ein gewonnener Deal im CRM – und an Werbeplattformen zurückgemeldet werden.

Auch bekannt als: Offline-Conversion, Offline Conversion, Offline-Conversion-Tracking, Offline-Conversion-Import

Offline-Conversions sind Conversions, die nicht direkt auf deiner Website passieren, sondern später im CRM, am Telefon oder im Zahlungssystem – etwa ein qualifizierter Lead, ein Termin oder ein gewonnener Deal. Werden sie an Werbeplattformen zurückgemeldet, können Meta, Google Ads und Co. ihre Kampagnen auf echte Abschlüsse optimieren.

Wie Offline-Conversions funktionieren

  1. Ein Nutzer klickt auf eine Anzeige. Die Klick-ID (z. B. gclid oder fbclid) und die Traffic-Quelle werden gespeichert.
  2. Er wird zum Lead, seine Daten landen im CRM.
  3. Wochen später wird aus dem Lead ein Kunde, der Deal wird im CRM auf „gewonnen“ gesetzt.
  4. Dieses Ereignis wird mit Klick-ID, gehashter E-Mail oder Telefonnummer und dem Umsatz an die Werbeplattform gesendet.
  5. Die Plattform ordnet den Abschluss der ursprünglichen Anzeige zu und nutzt ihn für Reporting und Optimierung.

Beispiel

Ein Finanzberater erhält über Google Ads 100 Leads im Monat bei 5.000 € Budget, also 50 € Cost per Lead. Nur 8 davon schließen ab, im Schnitt mit 2.500 € Umsatz. Kampagne A liefert 70 Leads und 2 Abschlüsse, Kampagne B 30 Leads und 6 Abschlüsse.

Ohne Offline-Conversions sieht Google Kampagne A als Gewinner und schiebt Budget dorthin. Mit Offline-Conversions sieht Google, dass Kampagne B 15.000 € Umsatz bringt, Kampagne A nur 5.000 €. Mit Value-Based Bidding kann der Algorithmus dann gezielt auf Umsatz bieten.

Offline-Conversions im Lead-Geschäft

Im Lead-Geschäft passiert fast der gesamte Wert offline. Wer nur Formular-Leads an die Plattformen meldet, trainiert den Algorithmus auf Masse statt Qualität.

LeadMetrics sendet Ereignisse wie Lead, Kauf, Abo-Zahlungen sowie gewonnene oder verlorene Deals über die Conversion API an Meta, Google Ads, TikTok und LinkedIn. Deals kommen aus HubSpot oder Close über die CRM-Integration, Zahlungen aus Stripe, CopeCart oder Digistore24. E-Mail, Telefon und Name werden per SHA-256 gehasht, dazu kommen Klick-IDs, Wert und Währung. Hintergründe liefert der Artikel Vom CRM-Lead zur echten Conversion.

Typische Fehler

  • Klick-ID nicht speichern: Ohne gclid, fbclid oder Kontaktdaten kann die Plattform den Abschluss keiner Anzeige zuordnen.
  • Zu spät melden: Plattformen akzeptieren Conversions nur innerhalb bestimmter Zeiträume nach dem Klick.
  • Ohne Wert senden: Ohne Umsatz kann der Algorithmus nicht zwischen kleinen und großen Abschlüssen unterscheiden.

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Häufige Fragen

Entweder per manuellem CSV-Upload im Werbekonto oder automatisiert über eine Schnittstelle wie die Conversion API. Damit die Plattform die Conversion einer Anzeige zuordnen kann, braucht sie eine Klick-ID wie gclid oder fbc oder gehashte Kontaktdaten wie E-Mail und Telefonnummer.

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