Tracking

Conversion Tracking

Kurz erklärt

Conversion Tracking erfasst, welche Nutzer nach einem Anzeigenklick eine gewünschte Aktion ausführen – etwa ein Formular absenden oder kaufen.

Auch bekannt als: Conversion-Tracking, Conversion-Messung

Conversion Tracking misst, welche Besucher nach dem Kontakt mit einer Anzeige eine definierte Zielaktion ausführen – zum Beispiel ein Formular absenden, einen Termin buchen oder etwas kaufen. Ohne Conversion Tracking weißt du zwar, was deine Kampagnen kosten, aber nicht, was sie bringen.

So funktioniert Conversion Tracking

Ein Conversion Tracking besteht immer aus drei Bausteinen:

  1. Herkunft erfassen: Beim Klick auf eine Anzeige werden Klick-IDs wie gclid oder fbclid und UTM-Parameter an die URL gehängt und auf der Website gespeichert.
  2. Conversion erkennen: Ein Tracking-Pixel oder Script registriert die Zielaktion, etwa das Absenden eines Formulars.
  3. Zurückmelden: Die Conversion wird der Kampagne zugeordnet und an die Werbeplattform gesendet – klassisch per Browser (Client-Side Tracking) oder direkt von Server zu Server über eine Conversion API.

Beispiel

Eine Google-Ads-Kampagne bringt 1.000 Klicks. 40 Besucher füllen das Kontaktformular aus, 6 davon werden Kunden. Ohne Tracking siehst du nur 1.000 Klicks und 3.000 € Kosten. Mit Conversion Tracking siehst du 40 Leads (75 € Cost per Lead) – und wenn auch die Abschlüsse zurückgemeldet werden, 6 Kunden zu je 500 € Akquisekosten.

Conversion Tracking im Lead-Geschäft

Im Lead-Geschäft ist der Formular-Lead nur der Anfang. Ob ein Lead etwas wert war, zeigt sich erst Tage oder Wochen später im CRM. Wer nur Formular-Absendungen trackt, trainiert den Algorithmus auf möglichst viele Leads – nicht auf gute. Deshalb lohnt es sich, auch Offline-Conversions wie gewonnene Deals oder Zahlungen an die Plattformen zurückzuspielen.

LeadMetrics erfasst mit einem einzigen Script Sessions samt Traffic-Quelle und erkennt Formular-Leads automatisch (Lead Tracking). Deals aus HubSpot oder Close und Zahlungen aus Stripe, CopeCart oder Digistore24 werden dem ursprünglichen Lead zugeordnet und per Conversion API an Meta, Google Ads, TikTok und LinkedIn gesendet.

Typische Fehler

  • Nur Klicks oder Seitenaufrufe zählen: Eine Danke-Seite als Conversion zu werten, führt bei Reloads zu doppelten Zählungen.
  • Nur auf das Pixel verlassen: Werbeblocker und abgelehnte Cookies sorgen dafür, dass ein Teil der Conversions fehlt.
  • Doppelt zählen: Wer Pixel und Conversion API parallel nutzt, braucht eine Event-Deduplizierung.
  • Keine Werte übergeben: Ohne Conversion-Wert kann die Plattform nicht zwischen einem 50-€- und einem 5.000-€-Lead unterscheiden.

Mehr zu den Hintergründen liest du in unserem Artikel vom CRM-Lead zur echten Conversion.

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Häufige Fragen

Werbeplattformen zählen nur, was ihr Pixel oder ihre Schnittstelle sieht. Werbeblocker, abgelehnte Cookies und Abschlüsse, die erst später im CRM passieren, fehlen dort. Dein CRM kennt dagegen die echten Leads und Deals, aber oft nicht die Kampagne dahinter.

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