Attribution

Attribution

Zuordnung von Conversions zu Marketing-Kanälen

Kurz erklärt

Attribution ordnet Leads, Käufe und Umsatz den Kanälen, Kampagnen und Anzeigen zu, die sie ausgelöst haben – Grundlage für jede Budgetentscheidung.

Auch bekannt als: Marketing-Attribution, Marketing Attribution, Attributionsmodell

Attribution ist die Zuordnung einer Conversion – etwa eines Leads, Kaufs oder Deals – zu den Marketing-Kanälen, Kampagnen und Anzeigen, die sie ausgelöst haben. Erst durch Attribution weißt du, welcher Teil deines Budgets tatsächlich Ergebnisse bringt.

Wie Attribution funktioniert

Ein Nutzer klickt auf eine Anzeige. Dabei werden Informationen zur Traffic-Quelle mitgegeben, zum Beispiel UTM-Parameter oder Klick-IDs wie gclid und fbclid. Das Tracking speichert diese Quelle in der Session. Füllt der Nutzer später ein Formular aus oder kauft, wird die Conversion dieser Session und damit der Quelle zugeordnet.

Weil eine Customer Journey oft aus mehreren Touchpoints besteht, braucht es eine Regel, welcher Kontakt den Erfolg zugeschrieben bekommt. Diese Regel ist das Attributionsmodell. Die bekanntesten sind First-Click-Attribution, Last-Click-Attribution und Multi-Touch-Attribution.

Beispiel

Eine Agentur betreut einen Kunden mit 5.000 € Monatsbudget, verteilt auf Meta und Google Ads. Meta meldet 60 Leads, Google Ads 45 – zusammen 105. Im CRM kommen aber nur 80 Leads an. Der Grund: Viele Leads hatten Kontakt mit beiden Plattformen, und jede zählt sie für sich. Erst eine Attribution außerhalb der Werbeplattformen zeigt, dass Meta 50 und Google Ads 30 Leads gebracht hat.

Attribution im Lead-Geschäft

Bei Leadgenerierung entsteht der eigentliche Wert oft erst Wochen später, wenn aus dem Lead ein Kunde wird. Eine gute Attribution endet deshalb nicht beim Formular, sondern verknüpft auch Deals und Zahlungen mit der ursprünglichen Anzeige.

LeadMetrics erfasst mit einem Script die Traffic-Quelle jeder Session und ordnet Leads per Session-ID, E-Mail oder Telefonnummer bis zu 90 Tage rückwirkend zu. Über die CRM-Integration kommen Deals aus HubSpot oder Close sowie Zahlungen aus Stripe, CopeCart oder Digistore24 dazu. Als Attributionsmodell kannst du First Click oder Last Click nutzen. Mehr dazu im Lead-Tracking.

Typische Fehler

  • Plattformzahlen addieren: Conversions aus Meta und Google Ads einfach zu summieren, führt zu doppelt gezählten Leads.
  • Nur bis zum Lead denken: Ein günstiger Kanal mit vielen Leads ist wertlos, wenn daraus keine Abschlüsse entstehen.
  • Fehlende Quellenparameter: Ohne saubere UTM-Parameter landen viele Conversions als „direkt“ oder „unbekannt“ in der Auswertung.
  • Modelle mischen: Zahlen aus unterschiedlichen Attributionsmodellen sind nicht direkt vergleichbar.

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Häufige Fragen

Jede Werbeplattform zählt nur aus ihrer eigenen Sicht und rechnet sich eine Conversion zu, sobald es einen Klick oder View im Attributionsfenster gab. Hatte ein Lead Kontakt mit beiden Plattformen, zählen ihn beide. Eine plattformunabhängige Attribution ordnet jede Conversion genau einmal zu.

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