Attribution

Touchpoint

Kontaktpunkt zwischen Kunde und Marke

Kurz erklärt

Ein Touchpoint ist jeder einzelne Kontaktpunkt zwischen einem Interessenten und deiner Marke – etwa ein Anzeigenklick, ein Websitebesuch oder eine E-Mail.

Auch bekannt als: Kontaktpunkt, Touch Point

Ein Touchpoint ist jeder einzelne Kontaktpunkt zwischen einem Interessenten und deinem Unternehmen. Aneinandergereiht ergeben alle Touchpoints die Customer Journey.

Arten von Touchpoints

  • Bezahlte Touchpoints: Anzeigen auf Meta, Google, TikTok oder LinkedIn – gesehen oder geklickt.
  • Eigene Touchpoints: Website, Landingpages, Newsletter, Webinare.
  • Organische Touchpoints: Suchergebnisse, Social-Media-Beiträge, Empfehlungen.
  • Persönliche Touchpoints: Telefonate, Beratungstermine, Messen.

Für die Attribution sind vor allem die messbaren digitalen Touchpoints relevant – also Kontakte, die eine Traffic-Quelle über UTM-Parameter oder Klick-IDs mitbringen.

Beispiel

Ein Recruiting-Unternehmen sucht Pflegekräfte. Eine Bewerberin hat diese Touchpoints:

  1. Sieht eine TikTok-Anzeige, klickt nicht
  2. Klickt zwei Tage später auf eine Meta-Anzeige und schaut sich die Stellenseite an
  3. Kommt über eine Google-Suche nach dem Arbeitgeber zurück
  4. Bewirbt sich über einen Funnel
  5. Hat ein Telefoninterview und wird eingestellt

Website-Tracking erfasst die Touchpoints 2 bis 4. Touchpoint 1 sieht nur TikTok selbst, Touchpoint 5 passiert im CRM oder Bewerbermanagement.

Touchpoints im Lead-Geschäft

Je mehr Touchpoints eine Journey hat, desto wichtiger wird die Frage, wie du den Erfolg verteilst. First-Click-Attribution belohnt den ersten erfassten Touchpoint, Last-Click-Attribution den letzten, Multi-Touch-Attribution verteilt den Wert auf mehrere.

LeadMetrics erfasst Besuche und Traffic-Quellen über ein einziges Script und zeigt sie pro Lead als Journey-Timeline mit Klick-Historie. Auch Leads aus Funnels und Iframes, etwa von Heyflow oder Perspective, lassen sich der ursprünglichen Session zuordnen. Mehr dazu unter Lead-Tracking.

Typische Fehler

  • Nur Klicks auf Anzeigen betrachten: Organische Besuche und direkte Zugriffe gehören auch zur Journey.
  • Fehlende UTM-Parameter: Ohne Quelle wird ein Touchpoint nicht dem richtigen Kanal zugeordnet.
  • Offline-Touchpoints vergessen: Telefonate und Termine entscheiden oft über den Abschluss, tauchen aber nur im CRM auf.

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Häufige Fragen

Dafür gibt es keine feste Zahl. Bei Impulskäufen reicht oft ein einziger Kontakt, bei beratungsintensiven Angeboten wie Immobilien oder Finanzprodukten sind es häufig viele Kontakte über Wochen. Am besten schaust du dir die Journeys deiner eigenen Leads an.

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