Hashing
Kurz erklärt
Hashing wandelt Daten wie E-Mail-Adressen per Einwegfunktion (z. B. SHA-256) in eine feste Zeichenfolge um, aus der sich das Original nicht zurückrechnen lässt.
Auch bekannt als: SHA-256, Hashfunktion, Hash-Funktion, Hashwert
Hashing ist ein Verfahren, das beliebige Daten mit einer mathematischen Einwegfunktion in eine Zeichenfolge fester Länge umwandelt, den Hash. Dieselbe Eingabe ergibt immer denselben Hash, aber aus dem Hash lässt sich die Eingabe nicht direkt zurückrechnen. Im Marketing ist SHA-256 der Standard, um Kundendaten an Werbeplattformen zu übertragen.
Beispiel
Aus der E-Mail-Adresse max@beispiel.de wird mit SHA-256 ein 64-stelliger Hexadezimal-Wert. Ändert sich auch nur ein Zeichen, etwa Max@beispiel.de mit großem M, entsteht ein komplett anderer Hash.
Hash = SHA-256(normalisierter Wert)
Wofür Hashing im Tracking genutzt wird
Werbeplattformen wie Meta, Google Ads, TikTok und LinkedIn hashen die E-Mail-Adressen und Telefonnummern ihrer Nutzer auf dieselbe Weise. Sendest du über die Conversion API eine gehashte E-Mail, kann die Plattform sie mit ihren eigenen Hashes abgleichen und die Conversion dem richtigen Konto zuordnen – ohne dass die Klartext-Adresse übertragen wird. Wie gut dieser Abgleich klappt, misst Meta mit der Event Match Quality.
Normalisierung vor dem Hashing
Damit der Abgleich funktioniert, müssen die Daten vor dem Hashing einheitlich formatiert sein:
- E-Mail: Leerzeichen entfernen, alles kleinschreiben.
- Telefonnummer: nur Ziffern, mit Ländervorwahl, ohne führende Null (
491711234567). - Namen: kleinschreiben, Leerzeichen entfernen.
Hashing im Lead-Geschäft
Bei Leadgenerierung hast du genau die Daten, die für einen guten Abgleich zählen: E-Mail, Telefonnummer und Name aus dem Formular. Wenn du später auch Abschlüsse aus dem CRM als Offline-Conversions zurückspielst, werden sie ebenfalls über diese gehashten Werte gematcht.
Die Conversion API von LeadMetrics hasht E-Mail, Telefonnummer und Namen per SHA-256, bevor sie an Meta, Google Ads, TikTok oder LinkedIn gehen.
Typische Fehler
- Nicht normalisiert: Großbuchstaben oder Leerzeichen führen zu einem anderen Hash und damit zu keinem Match.
- Doppelt gehasht: Wird ein bereits gehashter Wert noch einmal gehasht, ist er für die Plattform unbrauchbar.
- Hashing für Anonymisierung halten: Gehashte Kundendaten bleiben personenbezogen und brauchen eine Rechtsgrundlage.
Bereit für besseres Tracking?
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Alle BegriffeConversion API · CAPI
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Offline-Conversions sind Abschlüsse, die nicht auf der Website passieren – etwa ein gewonnener Deal im CRM – und an Werbeplattformen zurückgemeldet werden.
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