Performance Marketing
Kurz erklärt
Performance Marketing ist Online-Werbung, die auf messbare Ergebnisse wie Leads, Käufe oder Umsatz zielt und laufend anhand dieser Zahlen optimiert wird.
Auch bekannt als: Performance-Marketing
Performance Marketing ist der Teil des Online-Marketings, bei dem jede Maßnahme auf ein messbares Ergebnis ausgerichtet ist – einen Lead, einen Kauf, einen Termin. Budgets werden laufend dorthin verschoben, wo sie die besten Ergebnisse pro eingesetztem Euro bringen.
Wie Performance Marketing funktioniert
- Ziel festlegen: z. B. qualifizierte Leads zu maximal 40 € Cost per Lead.
- Kampagnen aufsetzen: auf Plattformen wie Meta, Google Ads, TikTok oder LinkedIn.
- Messen: Conversion Tracking erfasst, welche Anzeige zu welchem Ergebnis führt.
- Optimieren: Schwache Anzeigen pausieren, starke skalieren, Zielgruppen und Gebote anpassen.
Wichtige Kennzahlen
Die zentralen KPIs im Performance Marketing sind Cost per Click, Conversion Rate, Cost per Lead, Cost per Acquisition und ROAS. Welche davon im Vordergrund steht, hängt vom Geschäftsmodell ab.
Beispiel
Eine Agentur betreut einen Versicherungsmakler mit 10.000 € Monatsbudget. Kampagne A liefert Leads für 25 €, Kampagne B für 45 €. Auf den ersten Blick ist A klar besser. Ein Blick ins CRM zeigt aber: Aus A werden 3 % der Leads zu Kunden, aus B 12 %. Pro Abschluss kostet A damit rund 833 €, B nur 375 €. Die Agentur verschiebt Budget zu B.
Performance Marketing im Lead-Geschäft
Das Beispiel zeigt das Kernproblem: Werbeplattformen sehen meist nur den Lead, nicht den späteren Abschluss. Wer nur auf den Cost per Lead optimiert, skaliert schnell die falschen Kampagnen. Gutes Performance Marketing im Lead-Geschäft verbindet deshalb Werbedaten mit den Ergebnissen aus dem CRM.
LeadMetrics führt Ausgaben aus Meta, Google Ads, TikTok, LinkedIn und Microsoft Ads mit Leads, Deals und Umsatz zusammen. In Dashboards siehst du Kosten pro Abschluss und ROAS bis auf Anzeigenebene. Für Agenturen gibt es eigene Funktionen für mehrere Kunden: LeadMetrics für Agenturen.
Typische Fehler
- Nur auf Plattform-Zahlen schauen: Jede Plattform rechnet sich ihre Ergebnisse gern schön und zählt Conversions doppelt, die auch andere Kanäle beanspruchen.
- Auf das falsche Ziel optimieren: Günstige Leads sind wertlos, wenn sie nicht kaufen.
- Zu früh urteilen: Bei langen Verkaufszyklen zeigt sich der wahre Wert einer Kampagne erst nach Wochen.
Bereit für besseres Tracking?
Häufige Fragen
Verwandte Begriffe
Alle BegriffeROAS · Return on Ad Spend
ROAS (Return on Ad Spend) misst, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro einbringt: Umsatz aus Anzeigen geteilt durch Werbekosten.
Cost per Lead · Kosten pro Lead
Cost per Lead (CPL) gibt an, was ein einzelner Lead im Schnitt kostet: Werbekosten geteilt durch die Anzahl der gewonnenen Leads.
Attribution · Zuordnung von Conversions zu Marketing-Kanälen
Attribution ordnet Leads, Käufe und Umsatz den Kanälen, Kampagnen und Anzeigen zu, die sie ausgelöst haben – Grundlage für jede Budgetentscheidung.
KPI · Key Performance Indicator
Ein KPI (Key Performance Indicator) ist eine messbare Kennzahl, die zeigt, ob du ein wichtiges Geschäfts- oder Marketingziel erreichst.
Conversion Tracking
Conversion Tracking erfasst, welche Nutzer nach einem Anzeigenklick eine gewünschte Aktion ausführen – etwa ein Formular absenden oder kaufen.
Lead Ads
Lead Ads sind Anzeigen mit eingebautem Formular, über die Nutzer ihre Kontaktdaten direkt in der Werbeplattform hinterlassen, ohne auf eine Website zu wechseln.