Kennzahlen

Cost per Click

Kosten pro Klick

Kurz erklärt

Cost per Click (CPC) gibt an, was ein einzelner Klick auf eine Anzeige im Schnitt kostet: Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Klicks.

Auch bekannt als: CPC, Cost-per-Click

Cost per Click (CPC) beschreibt, wie viel du im Durchschnitt für einen Klick auf deine Anzeige bezahlst. Der Begriff steht auch für das Abrechnungsmodell, bei dem nur Klicks und keine Impressionen bezahlt werden – typisch für Google-Suchanzeigen.

Formel

Cost per Click = Werbekosten ÷ Anzahl Klicks

Auf Plattformen, die nach Impressionen abrechnen, ergibt sich der CPC aus CPM und Klickrate:

Cost per Click = CPM ÷ (Klickrate × 1.000)

Beispiel

Eine Google-Ads-Kampagne für einen Recruiting-Kunden kostet im Monat 2.400 € und erzielt 1.600 Klicks.

CPC = 2.400 € ÷ 1.600 = 1,50 €

Konvertieren 5 % der Besucher zur Bewerbung, kostet eine Bewerbung 1,50 € ÷ 0,05 = 30 €.

Was den CPC beeinflusst

  • Wettbewerb: In Auktionen treiben andere Werbetreibende den Preis für dieselbe Zielgruppe oder dasselbe Keyword nach oben.
  • Anzeigenqualität und Klickrate: Relevante Anzeigen mit hoher Klickrate werden von den Plattformen günstiger ausgespielt.
  • Targeting: Enge, gefragte Zielgruppen sind teurer als breite.
  • Saisonalität: Vor Feiertagen oder zum Quartalsende steigen die Preise oft.

CPC im Lead-Geschäft

Ein niedriger CPC ist kein Ziel an sich. Günstige Klicks von Personen, die nie anfragen, sind teurer als teure Klicks, die zu Abschlüssen führen. Entscheidend ist, was hinter dem Klick passiert: Wie viele Besucher werden zum Lead, und wie viele Leads zum Kunden?

LeadMetrics erfasst die Traffic-Quelle jedes Besuchs über Ad-Parameter, UTMs und Klick-IDs und ordnet Leads und Deals der Anzeige zu, über die sie kamen. So siehst du für jede Anzeige nicht nur den CPC, sondern auch, wie viele Leads und Abschlüsse ihre Klicks gebracht haben. Saubere UTMs baust du mit dem kostenlosen UTM-Builder.

Typische Fehler

  • Auf den niedrigsten CPC optimieren: Das zieht oft unqualifizierten Traffic an.
  • Klicks mit Besuchern verwechseln: Abbrüche vor dem Laden der Seite tauchen in der Website-Analyse nicht auf.
  • Maximalgebot ohne Lead-Wert festlegen: Ohne Wert pro Lead weißt du nicht, wie viel ein Klick kosten darf.

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Häufige Fragen

Das hängt von Branche, Plattform und Wettbewerb ab. Ein CPC ist gut, wenn sich die Klicks über Conversion Rate und Abschlüsse rechnen. Ein Klick für 5 € kann profitabel sein, einer für 0,20 € Geldverschwendung.

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