Kennzahlen

CPM

Cost per Mille / Tausend-Kontakt-Preis

Kurz erklärt

CPM (Cost per Mille) gibt an, was 1.000 Impressionen einer Anzeige kosten. Im Deutschen heißt die Kennzahl auch Tausend-Kontakt-Preis (TKP).

Auch bekannt als: Cost per Mille, Tausend-Kontakt-Preis, Tausenderkontaktpreis, Tausender-Kontakt-Preis, TKP

Der CPM (Cost per Mille, „Kosten pro Tausend“) gibt an, wie viel du für 1.000 Impressionen deiner Anzeige bezahlst. Im deutschsprachigen Raum ist auch der Begriff Tausend-Kontakt-Preis (TKP) üblich. Der CPM ist die Grundlage der Abrechnung auf vielen Social-Media-Plattformen wie Meta oder TikTok.

Formel

CPM = Werbekosten ÷ Impressionen × 1.000

Beispiel

Eine Meta-Kampagne kostet 1.800 € und erzielt 150.000 Impressionen.

CPM = 1.800 € ÷ 150.000 × 1.000 = 12 €

Bei einer Klickrate von 1,2 % ergibt das 1.800 Klicks und einen Cost per Click von 1 €.

Was den CPM beeinflusst

  • Zielgruppe: Kaufkräftige oder stark umworbene Zielgruppen sind teurer.
  • Wettbewerb und Saison: Im vierten Quartal steigen die Preise auf vielen Plattformen spürbar.
  • Platzierung und Format: Feed, Stories, Reels oder Display-Netzwerke haben unterschiedliche Preise.
  • Relevanz: Anzeigen, die gut ankommen, werden oft günstiger ausgespielt.

CPM im Lead-Geschäft

Der CPM ist eine Einkaufskennzahl. Er sagt dir, wie teuer die Reichweite ist, aber nicht, ob sie etwas bringt. Ein niedriger CPM ist nur dann gut, wenn die erreichten Personen auch klicken, anfragen und kaufen. Eine Kampagne mit 25 € CPM kann deutlich profitabler sein als eine mit 6 €, wenn sie die richtigen Entscheider erreicht.

Die eigentliche Rechnung lautet deshalb: Wie viel Umsatz entsteht aus 1.000 Impressionen? LeadMetrics synchronisiert Ausgaben und Kennzahlen deiner Kampagnen aus Meta, Google Ads, TikTok und LinkedIn und verbindet sie mit Leads und Deals aus dem CRM. In den Dashboards kannst du so vom Kanal bis zur einzelnen Anzeige sehen, ob günstige Reichweite auch zu Abschlüssen führt.

Typische Fehler

  • CPM isoliert bewerten: Ohne Klickrate und Conversion Rate ist der CPM kaum aussagekräftig.
  • Plattformen direkt vergleichen: Eine LinkedIn-Impression erreicht eine andere Zielgruppe als eine TikTok-Impression.
  • Impressionen mit Personen verwechseln: Dieselbe Person kann eine Anzeige mehrmals sehen – achte auf die Frequenz.

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Häufige Fragen

Beim CPM zahlst du für Sichtkontakte, beim CPC für Klicks. Beide hängen über die Klickrate zusammen: CPC = CPM ÷ (Klickrate × 1.000).

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