Frequenz
Frequency / Kontaktfrequenz
Kurz erklärt
Die Frequenz gibt an, wie oft eine Person deine Anzeige im Durchschnitt gesehen hat: Impressionen geteilt durch Reichweite.
Auch bekannt als: Frequency, Werbefrequenz, Kontaktfrequenz, Ad Frequency
Die Frequenz (Frequency) gibt an, wie oft eine Person deine Anzeige im gewählten Zeitraum durchschnittlich gesehen hat. Sie verbindet Impressionen und Reichweite und ist der wichtigste Frühindikator für Anzeigenmüdigkeit.
Formel
Frequenz = Impressionen ÷ Reichweite
Beispiel
Eine Meta-Kampagne erzielt 250.000 Impressionen bei einer Reichweite von 100.000 Personen.
Frequenz = 250.000 ÷ 100.000 = 2,5
Jede erreichte Person hat die Anzeige also im Schnitt 2,5-mal gesehen. Da es ein Durchschnitt ist, haben manche sie nur einmal gesehen, andere deutlich öfter.
Frequenz im Lead-Geschäft
Eine gewisse Wiederholung ist gewollt: Viele Menschen fragen nicht beim ersten Kontakt an, sondern erst, wenn sie ein Angebot mehrmals gesehen haben. Wird die Frequenz aber zu hoch, kippt der Effekt. Die Zielgruppe kennt die Anzeige, klickt nicht mehr, die Klickrate sinkt und der Cost per Lead steigt – obwohl sich an Budget und Angebot nichts geändert hat.
Besonders schnell passiert das bei kleinen Zielgruppen, etwa im B2B auf LinkedIn, in einer Region oder beim Retargeting. Dort ist die Reichweite begrenzt, und jeder zusätzliche Euro erhöht vor allem die Frequenz.
Ob eine hohe Frequenz bei dir wirklich schadet, erkennst du erst im Zusammenspiel mit den Ergebnissen. LeadMetrics synchronisiert Ausgaben und tägliche Kennzahlen deiner Anzeigen und verbindet sie mit Leads und Deals aus dem CRM. In den Dashboards siehst du pro Anzeige, wie sich Cost per Lead und Abschlüsse über die Zeit entwickeln.
Was du bei hoher Frequenz tun kannst
- Creatives wechseln: Neue Motive, Hooks oder Formate geben derselben Zielgruppe einen neuen Anlass zu reagieren.
- Zielgruppe erweitern: Mehr Reichweite verteilt dieselben Impressionen auf mehr Personen.
- Budget anpassen: Wenn die Zielgruppe ausgeschöpft ist, bringt mehr Budget vor allem mehr Wiederholungen.
Typische Fehler
- Nur den Durchschnitt betrachten: Eine Frequenz von 2 kann bedeuten, dass ein Teil der Zielgruppe die Anzeige sehr oft sieht.
- Zeiträume vermischen: Die Frequenz einer Woche ist nicht mit der eines Monats vergleichbar.
- Frequenz ohne Ergebnisdaten bewerten: Erst sinkende Klickrate und steigende Kosten pro Lead zeigen, dass die Wiederholung nicht mehr wirkt.
Bereit für besseres Tracking?
Häufige Fragen
Guides zu diesem Begriff
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