Werbung

Retargeting

Kurz erklärt

Retargeting zeigt Anzeigen gezielt Personen, die schon mit deiner Marke interagiert haben, etwa deine Website besucht, aber noch kein Formular ausgefüllt haben.

Auch bekannt als: Remarketing, Re-Targeting

Retargeting ist eine Werbestrategie, bei der du Anzeigen gezielt an Personen ausspielst, die bereits Kontakt mit deinem Unternehmen hatten – etwa deine Website oder Landingpage besucht, ein Video angesehen oder ein Formular angefangen haben. Ziel ist es, Interessenten zurückzuholen, die noch nicht konvertiert haben.

Wie Retargeting funktioniert

  1. Ein Tracking-Pixel oder die Conversion API meldet Besuche und Events an die Werbeplattform.
  2. Die Plattform bildet daraus eine Zielgruppe, z. B. „Besucher der Preisseite in den letzten 30 Tagen“.
  3. Du spielst dieser Zielgruppe eigene Anzeigen aus, oft mit konkretem Angebot, Testimonials oder einer Erinnerung.

Auch Plattform-interne Interaktionen eignen sich: Personen, die ein Lead-Formular in Meta geöffnet, aber nicht abgeschickt haben, oder die ein Video zu 75 % angesehen haben.

Beispiel

Ein Immobilienmakler bekommt im Monat 5.000 Besucher auf seine Bewertungs-Landingpage, 150 fordern eine Bewertung an (3 % Conversion Rate). Mit einer Retargeting-Kampagne an die übrigen Besucher der letzten 30 Tage gibt er 800 € aus und gewinnt 40 weitere Leads – ein Cost per Lead von 20 €, deutlich unter den 45 € seiner Neukunden-Kampagne.

Retargeting im Lead-Geschäft

Retargeting-Kampagnen sehen in Plattform-Reportings oft besonders gut aus, weil sie Personen erreichen, die ohnehin kurz vor der Entscheidung stehen. Ob sie wirklich zusätzliche Abschlüsse bringen, siehst du erst, wenn du Leads bis zum Deal im CRM verfolgst und mit den Kampagnen vergleichst, über die die Personen ursprünglich gekommen sind.

Mit LeadMetrics kannst du das per First Click und Last Click vergleichen: Welche Kampagne hat den Kontakt zuerst gebracht, welche hat ihn zuletzt abgeholt? Ergebnisse siehst du pro Kampagne in den Dashboards.

Typische Fehler

  • Kunden nicht ausschließen: Wer schon gekauft hat, sollte keine Verkaufsanzeigen mehr sehen.
  • Zu kleine Zielgruppen: Mit wenigen hundert Personen steigt die Frequenz schnell und die Anzeigen nerven.
  • Retargeting überbewerten: Last-Click-Zahlen lassen Retargeting oft stärker wirken, als es zum Ergebnis beiträgt.
  • Datenbasis überschätzen: Ohne Consent und durch Browser-Einschränkungen landen viele Besucher gar nicht in der Zielgruppe.

Bereit für besseres Tracking?

Teste LeadMetrics 10 Tage kostenlos und sieh, welche Kampagnen wirklich Umsatz bringen.
10 Tage kostenlos testen

Häufige Fragen

Im Alltag werden beide Begriffe meist gleichbedeutend verwendet. Google nennt seine Funktion Remarketing, bei Meta spricht man eher von Retargeting über Custom Audiences. Manchmal meint Remarketing auch speziell die erneute Ansprache per E-Mail.

Verwandte Begriffe

Alle Begriffe