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Lookalike Audience

Kurz erklärt

Eine Lookalike Audience ist eine Zielgruppe, die eine Werbeplattform aus Personen bildet, die einer Ausgangsliste wie deinen besten Kunden ähneln.

Auch bekannt als: Lookalike-Audience, Lookalike-Zielgruppe, Lookalike Zielgruppe

Eine Lookalike Audience ist eine Zielgruppe, die eine Werbeplattform automatisch aus Nutzern bildet, die einer von dir vorgegebenen Ausgangsliste ähneln. Die Plattform analysiert gemeinsame Merkmale und Verhaltensmuster der Ausgangsliste und sucht Menschen, die dazu passen, aber noch keinen Kontakt zu dir hatten. Der Begriff stammt von Meta, ähnliche Konzepte gibt es auf anderen Plattformen.

So entsteht eine Lookalike Audience

  1. Ausgangsliste wählen: z. B. Kunden, Käufer der letzten 180 Tage oder Website-Besucher.
  2. Land und Größe festlegen: Bei Meta etwa 1 % bis 10 % der Bevölkerung eines Landes. 1 % ist am ähnlichsten, 10 % am breitesten.
  3. Zielgruppe in Kampagnen nutzen: Die Plattform aktualisiert sie regelmäßig.

Beispiel

Ein Finanzberater erstellt zwei Lookalikes: eine aus allen 2.000 Leads des letzten Jahres, eine aus den 250 Leads, die tatsächlich Kunde wurden. Bei gleichem Budget bringt die erste mehr Leads, die zweite aber mehr Abschlüsse – weil die Plattform nach Menschen sucht, die Käufern ähneln, nicht Formular-Ausfüllern.

Die Qualität der Ausgangsdaten entscheidet

Eine Lookalike Audience ist nur so gut wie die Liste, aus der sie entsteht. Im Lead-Geschäft heißt das: Wer die Plattform mit allen Leads füttert, bekommt mehr vom Gleichen – inklusive vieler unpassender Kontakte. Besser ist eine Liste aus Kunden oder hochwertigen Deals.

Diese Information liegt aber im CRM, nicht im Werbekonto. Hier hilft die Conversion API: Sendest du Events wie „Deal gewonnen“ oder „Kauf“ an die Plattform, kennt sie die Personen, die tatsächlich gekauft haben, und kann sie auch für ihre Optimierung nutzen. LeadMetrics sendet solche Events aus HubSpot, Close, Stripe, CopeCart oder Digistore24 über die Conversion API an Meta, Google Ads, TikTok und LinkedIn. Mehr Hintergrund liefert der Beitrag Vom CRM-Lead zur echten Conversion.

Typische Fehler

  • Zu kleine oder zu breite Ausgangsliste: Beides verwässert die Ähnlichkeit.
  • Alle Leads als Basis: Die Plattform findet dann Menschen, die gern Formulare ausfüllen, nicht Käufer.
  • Veraltete Listen: Statische Listen, die nie aktualisiert werden, verlieren an Aussagekraft.

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Häufige Fragen

Meta nennt als Minimum 100 Personen aus einem Land. In der Praxis liefern einige Hundert bis wenige Tausend gut ausgewählte Kontakte deutlich bessere Ergebnisse als eine kleine oder bunt gemischte Liste.

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