Werbung

Creative

Werbemittel einer Anzeige

Kurz erklärt

Ein Creative ist der sichtbare Teil einer Anzeige: Bild, Video oder Karussell samt Text, Überschrift und Call-to-Action, das die Zielgruppe tatsächlich sieht.

Auch bekannt als: Werbemittel, Ad Creative

Ein Creative ist der Teil einer Anzeige, den die Zielgruppe tatsächlich sieht: das Bild, Video oder Karussell zusammen mit Anzeigentext, Überschrift und Call-to-Action. Im Deutschen spricht man auch vom Werbemittel. Zielgruppe, Budget und Gebotsstrategie entscheiden, wem eine Anzeige ausgespielt wird. Das Creative entscheidet, ob jemand stehen bleibt und klickt.

Bestandteile

  • Visual: Bild, Video, Karussell oder Collection.
  • Hook: Die ersten ein bis drei Sekunden eines Videos oder die Kernaussage im Bild.
  • Anzeigentext und Überschrift: Nutzenversprechen, Einwandbehandlung, Social Proof.
  • Call-to-Action: z. B. „Mehr dazu“, „Jetzt registrieren“ oder „Angebot einholen“.

Warum das Creative wichtiger geworden ist

Seit Plattformen wie Meta Zielgruppe und Platzierung immer stärker automatisieren, etwa mit Advantage+, ist das Creative der größte Hebel, den du selbst steuerst. Der Algorithmus nutzt Bild, Text und Reaktionen, um herauszufinden, wem er die Anzeige zeigt. Unterschiedliche Creatives erreichen so oft unterschiedliche Menschen. Mehr dazu im Beitrag zum Meta Andromeda Update.

Beispiel

Ein Coach testet zwei Creatives mit je 1.500 € Budget. Creative A (Testimonial-Video) erzielt 1,8 % Klickrate und 75 Leads zu 20 €. Creative B (Erklärgrafik) nur 0,9 % Klickrate und 50 Leads zu 30 €. Nach vier Wochen zeigt das CRM: A hat 3 Verkäufe gebracht, B 7. Das Creative mit den teureren Leads war das profitablere.

Creatives im Lead-Geschäft bewerten

Werbeplattformen bewerten Creatives nach Klicks und Leads, weil sie nur diese sehen. Für Lead-Generierung zählt aber, welches Creative Leads bringt, die später kaufen. Dafür müssen Abschlüsse und Umsatz der einzelnen Anzeige zugeordnet werden.

LeadMetrics ordnet Leads, Deals und Zahlungen der Anzeige zu, über die der Lead kam. In der Ad-Analyse vergleichst du bis zu 4 Anzeigen mit je 3 Kennzahlen nebeneinander, auch projektübergreifend, z. B. Cost per Lead, Kosten pro Abschluss und ROAS. Mehr dazu unter Dashboards.

Typische Fehler

  • Nur Varianten derselben Idee testen: Eine andere Hintergrundfarbe ist kein neues Creative. Teste unterschiedliche Botschaften und Formate.
  • Creatives zu früh abschalten: Nach 200 Impressionen lässt sich noch nichts sagen.
  • Nur nach Klickrate entscheiden: Klickstarke Creatives bringen nicht automatisch kaufstarke Leads.

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Häufige Fragen

Eine feste Zahl gibt es nicht. In der Praxis sind 3 bis 6 deutlich unterschiedliche Creatives pro Anzeigengruppe ein guter Start: genug Auswahl für den Algorithmus, aber nicht so viele, dass das Budget zu dünn verteilt wird.

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