Kennzahlen

Model Context Protocol

MCP

Kurz erklärt

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten wie Claude auf externe Tools und Datenquellen zugreifen, zum Beispiel auf CRM, Kalender oder Marketing-Daten.

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, den Anthropic 2024 vorgestellt hat. Er regelt, wie KI-Assistenten mit externen Tools sprechen. Statt Daten per Copy & Paste in einen Chat zu kopieren, ruft der Assistent sie über einen MCP-Server direkt ab.

Wie MCP funktioniert

  • Ein MCP-Server beschreibt eine Reihe von Werkzeugen mit Namen, Zweck und Eingaben.
  • Ein MCP-Client wie Claude verbindet sich mit dem Server, meist per OAuth oder API-Schlüssel.
  • Bei einer Frage entscheidet das Modell, welche Werkzeuge es braucht, ruft sie auf und verarbeitet die Ergebnisse.

So kann ein KI-Agent in einem Gespräch zum Beispiel Kampagnendaten abfragen, zwei Zeiträume vergleichen und daraus einen Report schreiben.

MCP im Marketing

Für Marketing-Teams ist MCP vor allem deshalb interessant, weil sich Datenquellen kombinieren lassen: Kampagnenleistung, CRM, Kalender, Dokumente. LeadMetrics bietet einen eigenen MCP-Server, über den Claude Projekte, Kennzahlen und Performance bis auf Anzeigenebene abfragt, inklusive Leads, Abschlüssen und ROAS. Personenbezogene Lead-Daten gibt er nicht weiter. Mehr dazu auf der Seite zum KI Marketing Copilot.

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Häufige Fragen

Ein MCP-Server stellt einem KI-Assistenten Werkzeuge zur Verfügung, etwa „Projekte auflisten“ oder „Performance abfragen“. Der Assistent entscheidet selbst, wann er welches Werkzeug aufruft, und bekommt die Ergebnisse als Daten zurück.

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