Cross-Domain-Tracking
Kurz erklärt
Cross-Domain-Tracking erfasst einen Besucher über mehrere Domains hinweg als eine Session, etwa von der Website über den Funnel bis zum Checkout.
Auch bekannt als: Cross-Domain Tracking, domainübergreifendes Tracking, Multi-Domain-Tracking, Multi Domain Tracking
Cross-Domain-Tracking sorgt dafür, dass ein Besucher, der während seiner Customer Journey zwischen mehreren Domains wechselt, als ein und dieselbe Person bzw. Session erkannt wird. Ohne Cross-Domain-Tracking zerfällt der Weg in mehrere unverbundene Besuche – und die Conversion verliert ihre Herkunft.
Das Problem
Tracking basiert meist auf First-Party-Cookies, und die gelten nur für die eigene Domain. Ein typischer Lead-Funnel sieht aber so aus:
- Klick auf eine Meta-Anzeige → Landingpage auf
deine-firma.de - Klick auf „Jetzt bewerben“ → Funnel auf der Domain eines Funnel-Builders
- Termin buchen → eingebettetes Kalender-Tool
- Kauf → Checkout-Seite des Zahlungsanbieters
Auf jeder neuen Domain beginnt das Tracking von vorn. Die Conversion im Checkout erscheint dann als „direkter“ Besuch oder als Verweis vom Funnel-Builder – nicht als Ergebnis der Meta-Anzeige.
Beispiel
Eine Agentur schaltet für einen Coach 3.000 € Werbebudget. Laut Funnel-Tool gibt es 18 Verkäufe, laut Werbekonto nur 7, weil die Käufe auf einer fremden Checkout-Domain passieren und der Anzeigenklick dort unbekannt ist. Mit Cross-Domain-Tracking lassen sich alle 18 Verkäufe der richtigen Kampagne zuordnen – der ROAS sieht plötzlich völlig anders aus.
So funktioniert Cross-Domain-Tracking
Die Session-Kennung wird beim Domainwechsel mitgegeben, typischerweise als URL-Parameter an ausgehenden Links, als verstecktes Feld in eingebetteten Formularen oder als Parameter in Checkout-Links. Die Zieldomain liest die Kennung aus und führt die Session fort.
LeadMetrics bietet dafür Multi Domain Tracking: Die Session wird an ausgehende Links zu deinen anderen Domains übergeben. Für Iframes, Funnel-Tools und Checkout-Links gibt es Platzhalter, über die die Session-ID in versteckte Felder oder Links eingesetzt wird. Zusätzlich ordnet LeadMetrics Leads über E-Mail oder Telefonnummer der Session zu (Lead Tracking). Viele Tools wie Heyflow oder Digistore24 lassen sich so direkt anbinden.
Typische Fehler
- Selbstverweise: Die eigene Funnel-Domain erscheint als Traffic-Quelle und überschreibt die Anzeige.
- Parameter gehen verloren: Redirects oder Link-Shortener entfernen die Session-Kennung.
- Nur eine Domain eingerichtet: Das Tracking-Script fehlt auf Unterdomains oder Funnel-Seiten.
Bereit für besseres Tracking?
Häufige Fragen
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First-Party-Cookies werden von der Domain gesetzt, die du gerade besuchst. Sie speichern z. B. Logins, Warenkörbe oder Tracking-IDs für dieselbe Website.
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