Tracking

Cross-Domain-Tracking

Kurz erklärt

Cross-Domain-Tracking erfasst einen Besucher über mehrere Domains hinweg als eine Session, etwa von der Website über den Funnel bis zum Checkout.

Auch bekannt als: Cross-Domain Tracking, domainübergreifendes Tracking, Multi-Domain-Tracking, Multi Domain Tracking

Cross-Domain-Tracking sorgt dafür, dass ein Besucher, der während seiner Customer Journey zwischen mehreren Domains wechselt, als ein und dieselbe Person bzw. Session erkannt wird. Ohne Cross-Domain-Tracking zerfällt der Weg in mehrere unverbundene Besuche – und die Conversion verliert ihre Herkunft.

Das Problem

Tracking basiert meist auf First-Party-Cookies, und die gelten nur für die eigene Domain. Ein typischer Lead-Funnel sieht aber so aus:

  1. Klick auf eine Meta-Anzeige → Landingpage auf deine-firma.de
  2. Klick auf „Jetzt bewerben“ → Funnel auf der Domain eines Funnel-Builders
  3. Termin buchen → eingebettetes Kalender-Tool
  4. Kauf → Checkout-Seite des Zahlungsanbieters

Auf jeder neuen Domain beginnt das Tracking von vorn. Die Conversion im Checkout erscheint dann als „direkter“ Besuch oder als Verweis vom Funnel-Builder – nicht als Ergebnis der Meta-Anzeige.

Beispiel

Eine Agentur schaltet für einen Coach 3.000 € Werbebudget. Laut Funnel-Tool gibt es 18 Verkäufe, laut Werbekonto nur 7, weil die Käufe auf einer fremden Checkout-Domain passieren und der Anzeigenklick dort unbekannt ist. Mit Cross-Domain-Tracking lassen sich alle 18 Verkäufe der richtigen Kampagne zuordnen – der ROAS sieht plötzlich völlig anders aus.

So funktioniert Cross-Domain-Tracking

Die Session-Kennung wird beim Domainwechsel mitgegeben, typischerweise als URL-Parameter an ausgehenden Links, als verstecktes Feld in eingebetteten Formularen oder als Parameter in Checkout-Links. Die Zieldomain liest die Kennung aus und führt die Session fort.

LeadMetrics bietet dafür Multi Domain Tracking: Die Session wird an ausgehende Links zu deinen anderen Domains übergeben. Für Iframes, Funnel-Tools und Checkout-Links gibt es Platzhalter, über die die Session-ID in versteckte Felder oder Links eingesetzt wird. Zusätzlich ordnet LeadMetrics Leads über E-Mail oder Telefonnummer der Session zu (Lead Tracking). Viele Tools wie Heyflow oder Digistore24 lassen sich so direkt anbinden.

Typische Fehler

  • Selbstverweise: Die eigene Funnel-Domain erscheint als Traffic-Quelle und überschreibt die Anzeige.
  • Parameter gehen verloren: Redirects oder Link-Shortener entfernen die Session-Kennung.
  • Nur eine Domain eingerichtet: Das Tracking-Script fehlt auf Unterdomains oder Funnel-Seiten.

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Häufige Fragen

Immer dann, wenn ein Besucher auf dem Weg zur Conversion die Domain wechselt – zum Beispiel von deiner Website auf einen Funnel-Builder, ein eingebettetes Formular-Tool oder eine Checkout-Seite eines Zahlungsanbieters.

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