Google Tag Gateway
Google-Tag über die eigene Domain laden
Kurz erklärt
Mit dem Google Tag Gateway lädst du den Google-Tag über deine eigene Domain und sendest Messdaten über sie an Google, statt direkt an Google-Domains. Das macht die Messung robuster gegen Signalverlust.
Auch bekannt als: Google Tag Gateway for Advertisers, Google-Tag-Gateway
Das Google Tag Gateway (vollständig: Google Tag Gateway for Advertisers, früher „First-Party Mode“) lädt den Google-Tag über deine eigene Domain und leitet die Messdaten über sie an Google weiter. Für den Browser sieht das wie eine Anfrage an deine Website aus, nicht wie eine an eine Google-Domain.
Wie es funktioniert
Statt googletagmanager.com ruft deine Seite einen Pfad auf deiner Domain auf, zum Beispiel /metrics/. Dein CDN oder Load Balancer leitet diese Anfragen an Google weiter. Laut Google hilft das, Signalverlust zu verringern und die Messung zu verbessern (Google Tag Manager Hilfe).
Einrichten lässt es sich direkt im Google-Tag mit Cloudflare oder über Anleitungen für andere CDNs wie Akamai, Fastly oder Amazon CloudFront.
Was Google dazu sagt
Google nennt das Tag Gateway einen Baustein von Data Strength. In Googles eigenen Auswertungen sehen Werbetreibende damit im Schnitt 14 % mehr gemessene Conversions, in Demand-Gen-Kampagnen über 20 %. Das sind Herstellerangaben und es geht um gemessene, nicht um zusätzlich verkaufte Conversions.
Im Lead-Geschäft
Das Tag Gateway betrifft nur das, was im Browser passiert, also etwa das Absenden eines Formulars. Abschlüsse, die später im CRM entstehen, kommen über Offline-Conversions oder Erweiterte Conversions für Leads zu Google.
Typische Fehler
- Consent vergessen: Das Tag Gateway ändert nichts an der Einwilligungspflicht.
- Alte Tag-Skripte stehen lassen: Bei der manuellen Einrichtung müssen die bisherigen Script-Quellen auf allen Seiten ersetzt werden.
- Mehr Messung mit mehr Umsatz verwechseln: Mehr gemessene Conversions heißt nicht, dass mehr Kunden kommen.
Bereit für besseres Tracking?
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